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Die bedrohten Reste der Nordmauer

Zu den ersten Bauwerken, die um 1240 im Auftrag der Markgrafen von Brandenburg auf dem Burgberg errichtet wurden, gehört die bis zu 4 m starke und rund 8 m hohe Ringmauer der Hauptburg. Durchgehend aus roten Backsteinen erbaut, trug sie einst wehrhafte Zinnen und einen überdachten Wehrgang.

Teile der alten Burgmauer bilden heute die Außenwand einiger Gebäude, die freistehenden Mauerbereiche jedoch verfielen in den letzten 300 Jahren und sind heute akut vom Totalverlust bedroht (Foto 1).

In der Nordmauer wurden vor einigen Jahren auch die Fundamente eines zweiten runden Turmes mit ca. 9 m Durchmesser freigelegt.

Die Nordmauer mit den Resten des Turmes müssen dringend vor dem weiteren Verfall gerettet werden. Aus diesem Grund hat der Förderverein Höhenburg Stargard e.V. diesen ältesten Teil der Burganlage zu seinem ersten großen Projekt erklärt. Die wertvolle Bausubstanz aus dem 13. Jh. geht sonst für immer verloren.

Ein Teil der Mittel wird durch die erfolgreiche Aufführung der "Suite für Burg Stargard" und den Erlös der DVD mit dem Film über Burg Stargard zur Verfügung gestellt werden.

Die ersten Arbeiten zu Rettung sind bereits angelaufen. Die Mauer wurde durch einen Scan erfasst (Foto 2). Und für den Erhalt gibt es einen Projektvorschlag zur Überdachung der Mauerkrone (Foto 3).

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Wehrmauer Scan Nordmauer Abdeckung Nordmauer
(Foto 1: Förderverein / Foto 2: J. Bergmann/ Foto 3: Peter Wagner (Restaurator)
 
Stand: Juni 2016|